Monat: Oktober 2013

„Wattwandern“ im Sauerland

Nach einem recht trockenen Sommer im Sauerland ist die Füllmenge der Biggetalsperre auf nur noch 60 Prozent gesunken. Der Wasserstand ist daher um 12,44 Meter niedriger als der Vollstau. Zum Vergleich, an der tiefsten Stelle ist die Biggetalsperre ca. 50 Meter tief.

Ebbe im Sauerland – Somit wird nun auch „Wattwandern“ wieder möglich

IMG_5423bearbBei Olpe-Eichhagen kann man trockenen Fusses über den früheren Bahndamm sparzieren gehen, Angeln, oder sich Sonnen.

IMG_5422bearbEs ist aber leider nicht ganz einfach, diesen Ort zu Erreichen.
Ende September sah es noch an gleicher Stelle so aus:

IMG_5362bearbDoch nun kann man weit hinaus „wattwandern“ in den Biggesee, ohne die Füsse nass zu Bekommen.

IMG_5424bearbIMG_5428bearbWie man sieht, fließt aber noch genug Wasser aus dem grossen Hauptvorstaubecken nach.

IMG_5433bearbDas Bigge-Hauptbecken sieht hier eher nach einer Flusslandschaft aus.

IMG_5434bearbDieser Wasserfall ist aus der Perspektive nur selten zu Sehen. Bei Vollstau hätte ich an der Stelle mit meiner Kamera wohl 10 Meter Wasser über mir.

IMG_5430bearbAn der Stelle mündete früher (vor 1965) die Bahnstrecke in einem Tunnel. Das Bauwerk ist an der Stelle noch zu Erahnen. Der Tunnel verkürzte vor der Errichtung der Biggetalsperre 1965 die Eisenbahnstrecke Freudenberg – Olpe – Finnentrop von Eichhagen nach Sondern. Heute sind nur noch Mauerreste ansatzweise sichtbar.